In dieser ganz speziellen Videoanalyse haben wir die gleiche Spielerin bei einer Vorhand in drei Altersstufen übereinander gelegt – mit 10, 11 und 13 Jahren. Schaut euch dieses Video mehrfach hintereinander an und ihr werdet erstaunliche Unterschiede und Entwicklungen feststellen. Nicht immer verändert sich die Technik durch den Einfluss des Trainers. Manchmal arbeitet auch die Zeit für den Trainer und regelt vieles durch Körperbau und Athletik. Unterhalb des Videos findet ihr eine “Bild-für-Bild”-Animation mit den aneinander gereihten Einzelbildern innerhalb der Schlagphasen. Darunter 24 Einzelbilder mit Textbeschreibungen.

Vorhand Bildreihe 1

Vorbereiten (Alter 10, 11, und 13)

Zu Beginn der Ausholbewegung nimmt die 10- jährige Gina den Schläger recht steil nach oben. Auffallend ist die linke Hand, die sich am Schlägergriff befindet. Der Oberkörper steht noch fast frontal zum Netz.

Vorhand-Bildreihe 1 (Alter 10). Zu Beginn der Ausholbewegung nimmt die 10- jährige Gina den Schläger recht steil nach oben. Auffallend ist die linke Hand, die sich am Schlägergriff befindet. Der Oberkörper steht noch fast frontal zum Netz.

Ein Jahr später wird der Schläger zu Beginn der Ausholbewegung nicht mehr ganz so steil nach oben genommen. Die linke Hand ist am unteren Ende des Schlägerherzes. Auch ist etwas mehr Oberkörperdrehung zu sehen.

Vorhand-Bildreihe 1 (Alter 11). Ein Jahr später wird der Schläger zu Beginn der Ausholbewegung nicht mehr ganz so steil nach oben genommen. Die linke Hand ist am unteren Ende des Schlägerherzes. Auch ist etwas mehr Oberkörperdrehung zu sehen.

Die Schlagfläche zeigt zwei Jahre später weiter nach außen als in den Vorjahren. Gina hat die linke Hand noch ein bisschen höher am Schlägerherz und die Finger lösen sich in dieser Phase bereits vom Schläger. Die linke Hand führt den Schläger mit nach hinten, was zu einer besseren Oberkörperdrehung führt.

Vorhand-Bildreihe 1 (Alter 13). Die Schlagfläche zeigt zwei Jahre später weiter nach außen als in den Vorjahren. Gina hat die linke Hand noch ein bisschen höher am Schlägerherz und die Finger lösen sich in dieser Phase bereits vom Schläger. Die linke Hand führt den Schläger mit nach hinten, was zu einer besseren Oberkörperdrehung führt.

Vorhand Bildreihe 2

Ausholen (Alter 10, 11, und 13)

Als 10-Jährige nimmt Gina erst in dieser Phase die linke Hand vom Schläger. Deswegen steht die linke Hand auch deutlich über der Waagerechten. Die Schlagfläche ist leicht geöffnet. Der rechte Oberarm ist recht nah am Körper, der rechte Unterarm zeigt fast senkrecht nach oben. Eine Vorspannung des Oberkörpers ist kaum zu sehen.

Vorhand-Bildreihe 2 (Alter 10).  Als 10-Jährige nimmt Gina erst in dieser Phase die linke Hand vom Schläger. Deswegen steht die linke Hand auch deutlich über der Waagerechten. Die Schlagfläche ist leicht geöffnet. Der rechte Oberarm ist recht nah am Körper, der rechte Unterarm zeigt fast senkrecht nach oben. Eine Vorspannung des Oberkörpers ist kaum zu sehen.

Mit 11 Jahren hat sich nicht allzu viel geändert. Die Schlagfläche steht nicht mehr ganz so offen, der Schläger zeigt aber immer noch steil nach oben. Arm und Oberkörper sind noch in einer ähnlichen Position wie im Vorjahr.

Vorhand-Bildreihe 2 (Alter 11).  Mit 11 Jahren hat sich nicht allzu viel geändert. Die Schlagfläche steht nicht mehr ganz so offen, der Schläger zeigt aber immer noch steil nach oben. Arm und Oberkörper sind noch in einer ähnlichen Position wie im Vorjahr.

Zwei Jahre später ist ein deutlicher Unterschied zu sehen. Der Schlägerkopf steht zwar immer noch hoch, die Schlagfläche zeigt aber mehr nach außen, statt nach oben. Der linke Arm ist in einer waagerechten Position vor dem Körper und begünstigt die Verwringung des Oberkörpers. Jetzt wird Schwung nicht mehr mit einer großen, hohen Ausholbewegung aufgebaut, sondern durch eine optimale Muskelvordehnung. Die Ausholbewegung findet nun seitlich neben dem Körper statt. Entsprechend ist auch der Oberarm weiter vom Körper entfernt und der Unterarm steht nicht mehr senkrecht nach oben.

Vorhand-Bildreihe 2 (Alter 13).  Zwei Jahre später ist ein deutlicher Unterschied zu sehen. Der Schlägerkopf steht zwar immer noch hoch, die Schlagfläche zeigt aber mehr nach außen, statt nach oben. Der linke Arm ist in einer waagerechten Position vor dem Körper und begünstigt die Verwringung des Oberkörpers. Jetzt wird Schwung nicht mehr mit einer großen, hohen Ausholbewegung aufgebaut, sondern durch eine optimale Muskelvordehnung. Die Ausholbewegung findet nun seitlich neben dem Körper statt. Entsprechend ist auch der Oberarm weiter vom Körper entfernt und der Unterarm steht nicht mehr senkrecht nach oben.

Vorhand Bildreihe 3

Ausholen (Alter 10, 11, und 13)

Der Schwung wird nur mit dem Schläger durch die hohe und weite Ausholbewegung generiert. Dies ist typisch für ein 10-jähriges Mädchen. Außerdem ist die Schlagfläche weit vom Treffpunkt weg und zeigt schräg nach oben, was nicht ideal ist. Obwohl der linke Arm immer noch weit mitgedreht wird, ist die Schulterachse immer noch annähernd frontal. Eine Impulsübertragung Beine-Körper-Schläger kommt so nicht zustande.

Vorhand-Bildreihe 3 (Alter 10). Der Schwung wird nur mit dem Schläger durch die hohe und weite Ausholbewegung generiert. Dies ist typisch für ein 10-jähriges Mädchen. Außerdem ist die Schlagfläche weit vom Treffpunkt weg und zeigt schräg nach oben, was nicht ideal ist. Obwohl der linke Arm immer noch weit mitgedreht wird, ist die Schulterachse immer noch annähernd frontal. Eine Impulsübertragung Beine-Körper-Schläger kommt so nicht zustande.

Ein Jahr später hat sich die Stellung der Schlagfläche etwas angepasst. Sie zeigt nicht mehr nach oben, aber immer noch sehr weit nach hinten. Der Oberkörper hat zwar etwas mehr Vorspannung, aber Geschwindigkeit wird immer noch in erster Linie aus der weiten Ausholbewegung generiert. Von den Beinen geht noch kein Impuls aus.

Vorhand-Bildreihe 3 (Alter 11). Ein Jahr später hat sich die Stellung der Schlagfläche etwas angepasst. Sie zeigt nicht mehr nach oben, aber immer noch sehr weit nach hinten. Der Oberkörper hat zwar etwas mehr Vorspannung, aber Geschwindigkeit wird immer noch in erster Linie aus der weiten Ausholbewegung generiert. Von den Beinen geht noch kein Impuls aus.

Zwei Jahre später arbeiten Beine, Rumpf, Schulterachse und Schläger zusammen und sind koordiniert (es wird schon „geladen“). Die Ausholbewegung ist wesentlich kompakter. Auffallend auch die Stellung des linken Armes im Vergleich zu den Vorjahren. Bei einer deutlich gedrehten Schulterachse „zeigt“ der Arm jetzt auf den ankommenden Ball. All diese Verbesserungen führen dazu, dass Gina nun in der Lage ist, schnelle Bälle des Gegners angepasst zurückspielen zu können, aber auch selbst den Ball durch die Gesamtheit der Teilimpulse zu beschleunigen.

Vorhand-Bildreihe 3 (Alter 13). Zwei Jahre später arbeiten Beine, Rumpf, Schulterachse und Schläger zusammen und sind koordiniert (es wird schon „geladen“). Die Ausholbewegung ist wesentlich kompakter. Auffallend auch die Stellung des linken Armes im Vergleich zu den Vorjahren. Bei einer deutlich gedrehten Schulterachse „zeigt“ der Arm jetzt auf den ankommenden Ball. All diese Verbesserungen führen dazu, dass Gina nun in der Lage ist, schnelle Bälle des Gegners angepasst zurückspielen zu können, aber auch selbst den Ball durch die Gesamtheit der Teilimpulse zu beschleunigen.

Vorhand Bildreihe 4

Schlagen (Alter 10, 11, und 13)

Kurz vor dem Schlag ist die Beinstellung sehr eng und deswegen auch instabil. Es gibt keine Oberkörperrotation in den Ball. Das liegt aber vermutlich daran, dass bei der Ausholbewegung auch nicht in die Gegenrichtung rotiert wurde. Der linke Arm zeigt zum Ball, die Handfläche zeigt schräg nach vorne.

Vorhand-Bildreihe 4 (Alter 10). Kurz vor dem Schlag ist die Beinstellung sehr eng und deswegen auch instabil. Es gibt keine Oberkörperrotation in den Ball. Das liegt aber vermutlich daran, dass bei der Ausholbewegung auch nicht in die Gegenrichtung rotiert wurde. Der linke Arm zeigt zum Ball, die Handfläche zeigt schräg nach vorne.

Die Beinstellung ist zwar deutlich breiter und stabiler, allerdings zu frontal - das rechte Bein steht sogar etwas vor dem linken. Der Oberkörper ist nun deutlich mehr gedreht. Deswegen schaut der Schlägerkopf hinter dem Körper wieder heraus. Unter- und Oberkörper sind nicht gut koordiniert. Der linke Arm zeigt in einer recht unnatürlichen Stellung sogar rechts am ankommenden Ball vorbei.

Vorhand-Bildreihe 4 (Alter 11). Die Beinstellung ist zwar deutlich breiter und stabiler, allerdings zu frontal – das rechte Bein steht sogar etwas vor dem linken. Der Oberkörper ist nun deutlich mehr gedreht. Deswegen schaut der Schlägerkopf hinter dem Körper wieder heraus. Unter- und Oberkörper sind nicht gut koordiniert. Der linke Arm zeigt in einer recht unnatürlichen Stellung sogar rechts am ankommenden Ball vorbei.

Die offene Beinstellung ist breit und stabil, das rechte Bein ist hinter dem linken. Hüfte und Oberkörper haben die Rotation bereits eingeleitet. Deswegen ist der linke Arm schon wieder auf dem Weg zur linken Körperhälfte. Auch ist die Gewichtsverlagerung der Beine deutlicher ausgeprägt. Mit zunehmender Beinmuskulatur ist in den nächsten Jahren ein noch impulsiverer Beineinsatz zu erwarten.

Vorhand-Bildreihe 4 (Alter 13). Die offene Beinstellung ist breit und stabil, das rechte Bein ist hinter dem linken. Hüfte und Oberkörper haben die Rotation bereits eingeleitet. Deswegen ist der linke Arm schon wieder auf dem Weg zur linken Körperhälfte. Auch ist die Gewichtsverlagerung der Beine deutlicher ausgeprägt. Mit zunehmender Beinmuskulatur ist in den nächsten Jahren ein noch impulsiverer Beineinsatz zu erwarten.

Vorhand Bildreihe 5

Schlagen (Alter 10, 11, und 13)

Erst in dieser Phase des Schlages stehen die Beine breiter, allerdings zu weit offen – das rechte Beine steht ein ganzes Stück vor dem linken. In der Hauptaktion zeigt der Schlägergriff, wie in dieser Schlagphase üblich, zum Ball und die Schlägerspitze ist weit hinter dem Handgelenk. Die Vordehnung der Unterarmmuskulatur ist hier schon gut zu sehen.

Vorhand-Bildreihe 5 (Alter 10). Erst in dieser Phase des Schlages stehen die Beine breiter, allerdings zu weit offen – das rechte Beine steht ein ganzes Stück vor dem linken. In der Hauptaktion zeigt der Schlägergriff, wie in dieser Schlagphase üblich, zum Ball und die Schlägerspitze ist weit hinter dem Handgelenk. Die Vordehnung der Unterarmmuskulatur ist hier schon gut zu sehen.

Trotz eines sehr eng anliegenden Ellenbogens sind die Voraussetzungen für einen guten Treffpunkt gegeben. Die Rotation des gesamten Körpers ist allerdings schon etwas zu weit fortgeschritten und wertvolle Energiereserven verpuffen einfach. Noch immer kommt die Beschleunigung in erster Linie aus dem Arm.

Vorhand-Bildreihe 5 (Alter 11). Trotz eines sehr eng anliegenden Ellenbogens sind die Voraussetzungen für einen guten Treffpunkt gegeben. Die Rotation des gesamten Körpers ist allerdings schon etwas zu weit fortgeschritten und wertvolle Energiereserven verpuffen einfach. Noch immer kommt die Beschleunigung in erster Linie aus dem Arm.

Auch hier unterscheidet sich die Hauptaktion des Schlagarmes nicht so sehr von der Bewegung der Vorjahre. Der Schlägergriff zeigt zum Ball. Der Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus der Unterarmmuskulatur bekommt jedoch jetzt - im Gegensatz zu den Vorjahren - deutlich mehr Unterstützung aus Körper und Beinen.

Vorhand-Bildreihe 5 (Alter 13). Auch hier unterscheidet sich die Hauptaktion des Schlagarmes nicht so sehr von der Bewegung der Vorjahre. Der Schlägergriff zeigt zum Ball. Der Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus der Unterarmmuskulatur bekommt jedoch jetzt – im Gegensatz zu den Vorjahren – deutlich mehr Unterstützung aus Körper und Beinen.

Vorhand Bildreihe 6

Treffen (Alter 10, 11, und 13)

Gina trifft den Ball sauber vor dem Körper. Der linke Arm ist noch etwas nah am Körper – er sollte aus Stabilitätsgründen besser etwas weiter vom Körper entfernt sein.

Vorhand-Bildreihe 6 (Alter 10). Gina trifft den Ball sauber vor dem Körper. Der linke Arm ist noch etwas nah am Körper – er sollte aus Stabilitätsgründen besser etwas weiter vom Körper entfernt sein.

Ein Jahr später ist der Treffpunkt ebenfalls gut. Die Schlagschulter ist etwas hochgezogen, was vermutlich der noch nicht gut ausgeprägten Schultermuskulatur geschuldet ist. Die Rotation in den Schlag ist in vollem Gange, der linke Arm gleicht deutlich besser aus.

Vorhand-Bildreihe 6 (Alter 11). Ein Jahr später ist der Treffpunkt ebenfalls gut. Die Schlagschulter ist etwas hochgezogen, was vermutlich der noch nicht gut ausgeprägten Schultermuskulatur geschuldet ist. Die Rotation in den Schlag ist in vollem Gange, der linke Arm gleicht deutlich besser aus.

In der Phase des Treffpunktes gleichen sich die Bilder in den drei Jahren deutlich mehr, als während der Ausholbewegung. Die Hauptaktion war also schon mit 10 Jahren gut, was bei einer talentierten Spielerin erwartet werden kann. Die Schulterachse ist in der Treffphase etwas stabiler als zuvor, allerdings sind die Hebel mit zunehmender Körpergröße bei gleichem Ballabsprung auch verbessert.

Vorhand-Bildreihe 6 (Alter 13). In der Phase des Treffpunktes gleichen sich die Bilder in den drei Jahren deutlich mehr, als während der Ausholbewegung. Die Hauptaktion war also schon mit 10 Jahren gut, was bei einer talentierten Spielerin erwartet werden kann. Die Schulterachse ist in der Treffphase etwas stabiler als zuvor, allerdings sind die Hebel mit zunehmender Körpergröße bei gleichem Ballabsprung auch verbessert.

Vorhand Bildreihe 7

Ausschwingen (Alter 10, 11, und 13)

In der Phase des Ausschwungs werden die Unterschiede wieder größer. Der Oberkörper rotiert bei Gina mit 10 Jahren noch nicht. Dadurch steht der Oberkörper auch nach dem Schlag weiterhin sehr frontal. Aufgrund der fehlenden Rotation ist der linke Arm viel zu nah am Körper. Normalerweise sollte er der Rotation des Oberkörpers folgen. Auch Unterarm und Handgelenk lösen den Schwung noch nicht sauber auf, sondern sind sehr statisch.

Vorhand-Bildreihe 7 (Alter 10). In der Phase des Ausschwungs werden die Unterschiede wieder größer. Der Oberkörper rotiert bei Gina mit 10 Jahren noch nicht. Dadurch steht der Oberkörper auch nach dem Schlag weiterhin sehr frontal. Aufgrund der fehlenden Rotation ist der linke Arm viel zu nah am Körper. Normalerweise sollte er der Rotation des Oberkörpers folgen. Auch Unterarm und Handgelenk lösen den Schwung noch nicht sauber auf, sondern sind sehr statisch.

Ein Jahr später ist der fortlaufende Impuls schon etwas besser zu sehen. Schulterachse und Oberkörper rotieren deutlich mehr, was auch an der Position des linken Armes zu sehen ist. Unterarm und Handgelenk sind allerdings immer noch recht statisch.

Vorhand-Bildreihe 7 (Alter 11). Ein Jahr später ist der fortlaufende Impuls schon etwas besser zu sehen. Schulterachse und Oberkörper rotieren deutlich mehr, was auch an der Position des linken Armes zu sehen ist. Unterarm und Handgelenk sind allerdings immer noch recht statisch.

Die Bilder mit 11 und 13 Jahren gleichen sich in vielen Bereichen. Allerdings sieht man einen deutlicheren Einsatz von Unterarm und Handgelenk, die am Ende der Impulskette stehen und den Schwung in die Schlägerspitze transportieren sollen.

Vorhand-Bildreihe 7 (Alter 13). Die Bilder mit 11 und 13 Jahren gleichen sich in vielen Bereichen. Allerdings sieht man einen deutlicheren Einsatz von Unterarm und Handgelenk, die am Ende der Impulskette stehen und den Schwung in die Schlägerspitze transportieren sollen.

Vorhand Bildreihe 8

Ausschwingen (Alter 10, 11, und 13)

Das letzte Foto spiegelt in der Ausschwungphase das ursächliche Problem, das sich wie ein roter Faden durch die Vorhandtechnik zieht, wieder. Der Schlag erfolgte nur aus dem Arm - für Kinder diesen Alters eine sehr verbreitete Herangehensweise, um Tempo zu generieren. Entsprechend sieht auch der Ausschwung aus: Beide Hände sind noch vor dem Körper, die linke Hand fängt den Schläger sogar ab.

Vorhand-Bildreihe 8 (Alter 10). Das letzte Foto spiegelt in der Ausschwungphase das ursächliche Problem, das sich wie ein roter Faden durch die Vorhandtechnik zieht, wieder. Der Schlag erfolgte nur aus dem Arm – für Kinder diesen Alters eine sehr verbreitete Herangehensweise, um Tempo zu generieren. Entsprechend sieht auch der Ausschwung aus: Beide Hände sind noch vor dem Körper, die linke Hand fängt den Schläger sogar ab.

Ein Jahr später sieht man schon einen deutlichen Unterschied zum Vorjahr: Schläger und Arme verschwinden aufgrund der Rotation hinter dem Körper. Am Ende zeigt der hintere Bereich der Schlagschulter nach vorne. Die Schlägerspitze endet sehr tief. Sie war zu Beginn des Schlages aber auch sehr weit oben.

Vorhand-Bildreihe 8 (Alter 11). Ein Jahr später sieht man schon einen deutlichen Unterschied zum Vorjahr: Schläger und Arme verschwinden aufgrund der Rotation hinter dem Körper. Am Ende zeigt der hintere Bereich der Schlagschulter nach vorne. Die Schlägerspitze endet sehr tief. Sie war zu Beginn des Schlages aber auch sehr weit oben.

Mit 13 Jahren ist die Rotation sauber: auch hier verschwindet der Schläger beim Ausschwung hinter dem Körper. Die Bewegung ist jedoch kompakter und ermöglicht eine schnellere Rückkehr in die Ausgangsposition.

Vorhand-Bildreihe 8 (Alter 13). Mit 13 Jahren ist die Rotation sauber: auch hier verschwindet der Schläger beim Ausschwung hinter dem Körper. Die Bewegung ist jedoch kompakter und ermöglicht eine schnellere Rückkehr in die Ausgangsposition.