Schläge werden von unten nach oben aufgebaut.  Wenn man keine hervorragende Stützfläche hat, für den wird ein Schlagen im Gleichgewicht unmöglich sein.  Schauen wir uns Rogers Beinarbeit bei einem Schlag aus dem Lauf bei der Vorhand genau an.

Analyse

Bereits während des Split-Steps nimmt Federer die Richtung des ankommenden Balles wahr. Schon vor der Landung richtet er die Bewegung seines Körpers und insbesondere die des rechten Fußes in die Richtung aus, indem er sein Gewicht verlagert und seinen Fuß öffnet. Knie und Hüfte öffnen ebenfalls in Richtung des ankommenden Balles (Abbildung 3). In den Abbildungen 4 und 5 läuft er zum Ball und macht in Abbildung 6 einen letzten großen Schritt. Das abstoßen über die Ferse bei seinem letzten Schritt (der sogenannte Heel-Strike) gibt ihm eine solide Stütze, um gegen den Boden zu drücken und den Schwung aufzubauen. Der abspringende Ball zwingt ihn, sein Gewicht auf das hintere Bein zu verlagern, während er sich zum Schwung vom Boden abstößt (Abbildung 11). Er schwingt seinen ganzen Körper herum und landet am Ende seines Schlages mit dem Oberkörper zum Netz (Abbildung 12). Aus dieser Position bewegt er sich mit einem Kreuzschritt in Richtung Mitte des Spielfelds (Abbildung 16) und ist bereit, beim Schlag des Gegners wieder den Vertikalsprung und Split-Step anzusetzen (Abbildung 16). Das perfekte Beispiel für Bewegungseffizienz.

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